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| Über Uns ! |
Gründungsjahr: |
-1954 |
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Mitglieder: |
-ca. 312 |
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Angebote: |
-Wettkampfsport |
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-Leistungssport |
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-Lauftreff |
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-Schulprojekte |
| Weiteres können Sie in unserer Chronik "50 Jahre SC DHfk" nachlesen! |
-Gruppentraining |
Die Abteilung wurde 1954 als Sektion Leichtathletik gegründet und entstand aus der HSG Wissenschaft DHfK Leipzig, in der viele talentierte Sportstudenten integriert waren. Die Leistungsstärke der Sektion wurde schon bei den DDR-Meisterschaften 1955 in Jena mit neun Titeln eindrucksvoll demonstriert. Erster Cheftrainer der Sektion Leichtathletik wurde Wolfgang Viertler, 1963 übernahm Manfred Grieser nach Beendigung seiner sportlichen Laufbahn und seines Studiums an der DHfK dieses Amt.
Zu den ersten Olympischen Spielen mit DDR-Beteiligung reisten 1956 drei Athleten in das ferne australische Melbourne: Die Werferinnen Erika Raue (Speer-10.) und Johanna Lüttge (Kugel-11.) sowie der Stabhochspringer Manfred Preußger (7.) erreichten achtungsvolle Platzierungen.
Speziell die Werferinnen sorgten bis 1972 für eine ununterbrochene Medaillenserie: In Rom 1960 waren acht Athleten des SC DHfK in der gesamtdeutschen Olympiamannschaft vertreten. Johanna Lüttge gewann die Silbermedaille; ebenso mit Silber dekoriert wurde vier Jahre später in Tokio die Diskuswerferin Ingrid Lotz. Den vorläufigen Höhepunkt dieser Entwicklung stellte der Goldmedaillenstoß mit Weltrekord (19,61m) von Margitta Gummel 1968 bei den Olympischen Spielen in Mexiko-City dar, dem sie 1972 in München noch eine olympische Silbermedaille mit deutschen Rekord (20,22m) beifügen konnte.
Zur Geschichte der Sektion Leichtathletik gehören aber neben den sportlichen Leistungen auch die vielfältigen Aktivitäten zur Belebung und Gestaltung des Wettkampfbetriebes in Leipzig. Schon vor der Klubgründung organisierte Franz Arnoldt mit seinem großen Mitarbeiterstab, zu dem auch seine Frau Charlotte gehörte, vom 11.-19. Juli 1953 die DDR-Meisterschaften für alle Altersklassen. In der Folgezeit wurde von den Sektionsleitungen mehrfach versucht, Traditionswettkämpfe ins Leben zu rufen – aber es gelang trotz zahlreicher Bemühungen nicht, einen Wettkampf dauerhaft zu etablieren. So hatten die zwischen dem SC Rotation Leipzig und dem SC DHfK organisierten Messesportfeste bzw. die „Luz-Long-Gedenksportfeste“ letztlich keinen Bestand. Auch eine Veranstaltung, die in den achtziger Jahren im Rang eines Grand-Prix-Meetings mit herausragenden Leistungen international Furore machte, wurde in Leipzig 1961 aus der Taufe gehoben und später nach Berlin verlagert: der „Olympische Tag“.
Die Leichtathleten im SC DHfK wurden über die Jahrzehnte durch die ehrenamtlich arbeitende Sektionsleitung (ab 1991 Abteilungsleitung) geführt: Als erster Sektionsleiter fungierte Dr. Kreutzmann (seit 1957), im folgten Professor Kunath, Steffen Rossberg und Professor Robert Hildebrand. Von 1972 bis zur politischen Wende führte Dr. Rainer Zimpel die Sektion, 1990 übernahm Volker Pinkert kommisarisch die Leitung, ab 1991 war Dr. Peter Löffler Abteilungsleiter, im Jahr 2000 löste Friedemann Munkelt ihn als Abteilungsleiter ab und schließlich übergab er das Amt des Abteilungsleiter im Jahr 2002 an Heiko Kauerauf. |