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Über Uns ! Gründungsjahr: -1954
  Mitglieder: -ca. 409
  Angebote: -Wettkampfsport
    -Freizeitschwimmen
    -Kinderschwimmen
    -allg. Schwimmen
    -Schwimmunterricht
    -Wasserball

Von Anfang an gab es eine ganzjährige Trainingsplanung und athletische Ausbildung. 1954 konnten die Schwimmer des Klubs aber noch nicht an den internationalen Erfolgen der DDR teilhaben. Im Folgejahr wurde ein Entwicklungsplan für die Olympiade 1956 erarbeitet. Wichtigster Punkt war die Spezialisierung der Sportler auf einzelne Disziplinen. 1955 wurde die Anstellung hauptamtlicher Trainer möglich. Anfang der sechziger Jahre wurde das Ausdauertraining durch ein Schnelligkeitstraining ergänzt. An den sportlichen Erfolgen der Sektion war damals schon die Vorschularbeit beteiligt. Die großen Erfolge konnten in den siebziger und achtziger Jahren fortgesetzt werden.

Begeisternde und bisher unerreichte Leistungen zeigte ab 1982 Kristin Otto, die damals bei der  Weltmeisterschaft drei Goldmedaillen (100 m Rücken, 4x100 m Freistil und 4x100 m Lagen-Staffel) erreichte. Sie wurde 1983 Europameisterin und 1986 vierfache Weltmeisterin. Weitere Medaillen für den SC DHfK erreichten in den achtziger Jahren Silke Hörner und Sabina Schulze. Bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul krönte Kristin Otto ihre Laufbahn mit einem sechsfachen Goldmedaillengewinn, Silke Hörner gewann zweimal Gold. Kristin Otto wurde für ihre Leistungen mit dem Titel „Europasportlerin 1988“ und im Mai 1990 als erfolgreichste Schwimmerin aller Zeiten geehrt.

1989 waren etwa 400 Sportlerinnen und Sportler in der Sektion Schwimmen aktiv. 2004 sind es wieder etwa 400, darunter 150 im Wettkampfbetrieb. Bedeutend ist der Kinder- und Nachwuchsbereich. Es gibt einen Wettkampfbetrieb für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Als ehemalige Trainer sind zu nennen Otto Sperling (Kinder), Bernd Johnke (Vertiefung), die noch heute tätige Anne Katrin Neumann (Hochleistungssport).

Seit 1999 gibt es das Anfängerschwimmen, das von Brigitte Leonhardt geleitet wird. Den Kindern wird Brust- und Rückenschwimmen bis zum Jugendschwimmpaß beigebracht. Das Angebot dient zugleich der Sichtung und Auswahl von Nachwuchs für den Leistungssport. Die Kinder werden mit dem Bus von den Kindergärten abgeholt, so werden bis zu 600 km wöchentlich gefahren. Das Schwimmen findet in insgesamt acht Leipziger Schwimmhallen statt. In zwölf Einheiten werden die Kinder bis zu einer kleinen Prüfung geführt. Die Beteiligung ist bis auf über 600 Fälle im Jahr 2003 angestiegen. Die Familien werden über Osterbaden, Kindertag, Nikolausbaden u. a. einbezogen.

Uwe Neumann gelang es 1994-1998 eine Schwimmgruppe aufzubauen, die mit Erfolgen bei nationalen und internationalen Meisterschaften aufwarten konnte, so bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta (z. B. Katrin Jäke, Björn Zikarski, Jens Kruppa, Tino Weber und Jirka Letzin). Jirka Letzin ist jetzt selbst Trainer im Leistungssportbereich. Die Abteilung konnte die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften 1999, 2000 und 2002 für sich entscheiden. Janina-Kristin Götz und Sandra Völker vertraten den SC DHfK bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen.

Auszug

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