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Über Uns ! Gründungsjahr: -1991
  Mitglieder: -ca. 103
  Angebote: -Wettkampfsport
    -Leistungssport

Gleich 1990 fanden sich die Gründungsmitglieder Andreas Clauß, Volker Clauß, Jörg Braß, Jens Mahler, Jörg Erlebach, Steffen Dörfer, Raik Illian und Sven Illian zusammen und kamen 1991 zum SC DHfK. Wichtige Sportler waren bzw. sind Jens Mahler, Kristin Mackeldey, Jörg Erlebach, Steffen Dörfer und Karsten Möller. Abteilungsleiter in den neunziger Jahren war Franz Teichert. Die Mitgliederzahlen stiegen von 12 (1990) auf heute fast 100. 2003 kam es zum Übertritt aller Triathleten vom SV Leipzig Ost (30) und von der HSG DHfK Leipzig (25) zum SC DHfK. Die Abteilung gehört zu den maßgebenden Formationen in Deutschland.

Im Vordergrund steht die Vorbereitung auf die Teilnahme an Wettkämpfen. Dazu werden mit jedem Sportler individuelle Trainingspläne erarbeitet. Die Abteilung nimmt an der Initiative Iron Man Team Leipzig teil.

2002 Triathleten nach drei Jahren wieder Bundesligareif

Dies ist das Gründungsjahr des Leipziger Bundesliga-Teams. Ein kleiner Trupp aus Junioren, die eine neue Perspektive suchten und erfahrenen Sportlern, die es noch mal wissen wollten fand sich zusammen um nach „3 Jahren Abstinenz den Leipziger Triathlon wieder Bundesligareif zu machen“(LVZ, 2002). Unter Leitung von Teamchef Steffen Bittner der Organisation und Sponsoring übernahm gingen wir schon damals unter dem Namen Team Stadtwerke Leipzig, die uns als Hauptsponsor unterstützten, in der 2. Bundesliga-Ost an den Start. Thomas Tittel übernahm die Rolle des Mannschaftskapitäns, die Ziele waren hoch gesteckt, und dennoch stand der Spaß an der Sache im Vordergrund. Die 4 Wettkämpfe in der 2. Bundesliga-Ost gliederten sich in 2 olympische Distanzen (1,5/40/10) Rathenow und Erfurt sowie 2 Staffelwettkämpfe in Dresden und Berlin. Obwohl wir alle nicht Triathlon unerfahren waren bezahlten wir in dieser Saison viel Lehrgeld. Die Jüngeren kamen mit dem Windschattenfahrverbot nicht zurecht da es an „Raddruck“ fehlte und die älteren taten sich über die kurzen Distanzen der Staffelwettkämpfe schwer. Zum Schluss blieb uns ein 5. Platz in Liga 2 und die Erkenntnis im nächsten Jahr besser Vorbereitet auf jeden Fall wieder dabei sein zu wollen.

2003 Triathleten haben Aufstieg diesmal fest im Blick

"Stadtwerke-Team startet verstärkt in die neue Saison", so lautete die Artikelüberschrift in der LVZ zu unserem Auftaktwettkampf. Diese Verstärkung ließ sich auch wirklich sehen: Marcel Glaser (Ironman), Kersten Adler (Kurzstreckler), Jens Mahler (Ironman), und Daniel Kaufmann (Halle, Nationalmannschaft Duathlon) sollte es dieses Jahr mit richten und das Große Ziel den Aufstieg in Liga 1 erreiche. Von Anfang an konnten wir diesmal mit den Spitzenmannschaften mithalten und lieferten uns ein Kopf an Kopf Rennen mit dem starken Team aus Jena. War es beim 1. Wettkampf in Rathenow noch Platz 2 schafften wir es eine Woche darauf beim Rennen am Kyffhäuser auf den höchsten Podestplatz. Aufgrund eines Patzers der Jenaer (Platz 5) schien der Aufstieg nun in greifbarer Nähe. Bei den beiden Abschließenden Veranstaltungen standen dann wieder die Jüngeren im Blickpunkt. Daniel Kaufmann, Philipp Tempel und Martin Zeitler verteidigten in Dresden nach harten Kampf auf dem Rad Tagesrang 2 und beim Rennen in Löderburg gelang Jürgen Wernitz, Daniel Kaufmann und Martin Zeitler ein 3. Platz der jedoch, wenn auch nur knapp, zum Aufstieg in das Triathlon Oberhaus reichte und überschwänglich gefeiert wurde.                            

2004 Aufstieg in Triathlon-Bundesliga

Wir hatten es geschafft, DTL wir kommen was das Motto für diese Saison. Aufgrund von Diskrepanzen zwischen Team und sportlichem Leiter schied Steffen Bittner aus diesem Amt aus und bei einer Neuwahl wurde Philipp Tempel (Student an der Sportwissenschaftlichen Fakultät), der verletzungsbedingt nicht starten konnte, zum Teamchef gewählt. Als Stellvertreter einigte man sich auf Daniel Kaufmann (Student an der Sportwissenschaftlichen Fakultät). Auch die Stadtwerke Leipzig hielten uns weiter als Hauptsponsor die Treue. Als Co-Sponsoren traten das Bike-Center Leipzig und der Dresdner Laufsportladen Leipzig auf. Verstärkten konnten wir das Team durch Ronny Dietz, Tom Kastner, Mario Kopf, Per Bittner und Christian Rudolf.
           
Die Premiere verlief einwandfrei, bei der Auftaktveranstaltung in München erreichten Per Bittner, Christian Rudolf, Ronny Dietz, Mario Kopf und Tom Kastner sowohl im Sprintwettkampf als auch im anschließenden Jagdrennen Platz 10. Damit war die Basis für den Klassenerhalt gelegt aber es sollten noch 5 Wettkämpfe folgen. Leider konnten wir unseren Erfolg nicht ganz so fortsetzen wie wir uns das vorgestellt hatten. Platz 19 und 18 folgten in Gladbeck und Potsdam. Als größtes Manko stellte sich unser fehlendes Durchsetzungsvermögen in dem hochgradig besetzten Starterfeld heraus. Trotz unseren hervorragenden Schwimmern wie Tom Kastner und Martin Zeitler gelang es uns nur bedingt Jemanden in den vorderen Radgruppen zu positionieren.

In Schliersee wurden alle Mannschaftskonstellationen durcheinander gewürfelt. Aufgrund der anspruchsvollen Streckenführung entschlossen wir uns die Erfahrenen Athleten einzusetzen. Außer Junior Sascha Kunze, Mario Kopf und Jürgen Wernitz gingen auch erstmals Thomas Tittel und Jackie Heiner für unser Team an den Start. Schließlich konnten wir beim wohl anspruchsvollsten Deutschen Kurzstreckentriathlon Rang 16 erreichen. Zum Verlassen der Abstiegszone reichte das zwar nicht aber es gab uns wieder Hoffnung.

Ein weiterer großer Sprung nach vorne machte das Team, erstmals wieder verstärkt durch Daniel Kaufmann, bei dem Wettkampf in Gießen. Nach einer chaotisch verlaufenden Teildisziplin im Schwimmen (Abkürzungen durch einige Athleten), bildete sich auf dem Rad ein Hauptfeld in dem ein grossteil aller Starter vertreten war. Dies erwies sich als perfekte Ausgangsituation für unsere guten Läufer Jürgen Wernitz und Per Bittner. Beide lieferten sich untereinander aber auch in der Gesamtwertung ein erbarmungsloses Rennen. Am Ende errangen wir einen sensationellen 8. Platz, lagen damit in der Gesamtwertung auf Rang 16 und wieder in Schlagdistanz zu den Nichtabstiegsrängen. So hieß es nun alles oder Nichts beim Finale, unserem Heimspiel, in Leipzig. Die Nerven lagen blank trotz des topp Wetters und nahezu optimaler Teambesetzung. Tom Kastner konnte zum ersten Mal seine Schwimmstärke ausspielen und auch die anderen kamen gut aus dem Wasser so dass 3 unserer Mannen in der ersten Radgruppe positioniert waren und damit wiederum beste Vorraussetzungen für das abschließende Laufen hatten. Per Bittner und Mario Kopf bewiesen wieder Kampfgeist und Biss, da kann es schon mal vorkommen dass am Ende das Blut aus den Schuhen tropft und auch die anderen 3 fighteten bis zum Schluss. Dieser Einsatz aller unserer Athleten sollte sich am Ende auszahlen. Nach langem warten auf die Ergebnisse stand es fest, das Saisonziel wurde erreicht - der Klassenerhalt in der Deutschen Triathlon Liga.

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