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Chronik des
SC DHfK Leipzig e.V.
 
 

 

Wolf erzielt sein 100. Saisontor beim 40:28 Erfolg in Waldheim

Erneut gewinnt der SC DHfK Leipzig mit mehr als zehn Toren Differenz, diesmal gegen den VfL Waldheim. Neben dem zehnfachen Torschützen Marcus Leuendorf überzeugt Maik Wolf mit neun Treffern.

SC DHfK 08.02.2010

Erfahrungsgemäß ist in dieser Saison die Anfangsphase die Schwächste im Spiel der DHfK-Handballer. So zu erleben bei ihrem Auswärtsspiel in Waldheim, wo die Leipziger nur schwer in die Partie kamen. Erst in der siebenten Spielminute brachten sie den Ball erstmals im gegnerischen Kasten unter und glichen zum 1:1 aus. Als sie in der folgenden Zeit mit ihrer jungen Startformation zum zweiten Mal in Rückstand gerieten (4:3, 11.’), nahm Trainer Sven Strübin seine Auszeit. Er gab neue taktische Anweisungen und wechselte die erfahrenen Machiel Schepers und Marcus Leuendorf ein. Sie brachten mehr Struktur und Torgefahr in das grün-weiße Spiel und trugen mit ihren Treffern – 3 bzw. 6 – bis zur Halbzeitpause entscheidend zum ersten größeren Vorsprung (11:16) bei.
...machte sein 100. Tor: Maik Wolf

Im zweiten Abschnitt knüpfte der ehemalige Bernburger an seine gute spielerische Form aus der ersten Hälfte an und sorgte mit Unterstützung des umtriebigen Spielmachers Ole Dietzmann für den Führungsausbau. In der 40. Spielminute war auf der Waldheimer Anzeigentafel erstmals eine Zehn-Tore-Führung zum 15:25 zu lesen.
Weitere Tore von Andreas Weikert (insgesamt 4), Kapitän Marcel Ulrich (4) und Maik Wolf sicherten den Abstand, wobei Letzterer immer besser in die Partie fand (21:31,50.’).
In der Schlussphase sorgte ein Foul des bis dahin gut aufgelegten Waldheimer Torhüters Gunnar Jaroschinski für Aufregung. Er hatte den heraneilenden Lukas Binder unsportlich gestoppt und erhielt dafür rote Karte.
Unbeeindruckt dessen lief Rechtsaußen Maik Wolf nun zu Hochform auf und markierte Tor um Tor. Er beschenkte sich selbst nachträglich zu seinem 26. Geburtstag erzielte mit einem seiner neun Treffer sein 100. Saisontor. Ihm wurde auch die Ehre zuteil, per Siebenmeter den Endstand von 28:40 herzustellen.

VfL-Trainer André Hein:
„Wir konnten dem Favoriten heute nicht wirklich Paroli bieten. Aber die Mannschaft hat kämpferisch ein ordentliches Spiel geboten und sich gegen dieses hochklassige Team teuer verkauft. Vielleicht gibt uns das den Schub für die anderen Partien, um noch die notwendigen Punkte zu holen, die wir für den Klassenerhalt brauchen.“

DHfK-Mann Karsten Günther:
„Die Nachwuchsspieler sollten heute Verantwortung übernehmen und haben deshalb von Beginn an gespielt. Leider hat es uns anfangs an einer guten Chancenverwertung gefehlt. Durch die Einwechslung von Marcus und Machiel hat sich das merklich gebessert und uns die notwendige Sicherheit für den weiteren Spielverlauf gegeben.“


Nächtes Ligaspiel der Leipziger ist am kommenden Sonntag, 16 Uhr bei EHV Aue II.
Die Konzentration der DHfKler richtet sich darüber hinaus auf das Halbfinale im Landespokal am 21. Februar. Gegen den HC Elbflorenz Dresden, ärgster Verfolger in der Liga, ist ein harter Kampf um den Einzug ins Finale und die damit verbundene Qualifikation für den DHB-Pokal zu erwarten.



Text: Christoph Masche
Bilder: D. Möritz

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