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Handball-Bundesligist SC DHfK gewinnt in Solingen gegen den Bergischen HC 27:25

SC DHfK - 18.03.2017
Solingen. Vor der Saison tief gestapelt – 25 Punkte sollten her, um
sich der Abstiegssorgen schnellstmöglich zu entledigen. Das ist nun
geschehen. Handball-Bundesligist SC DHfK ist sogar schon über dem
Soll. Seit Sonnabend haben die Leipziger schon 26 Zähler auf dem
Konto. Und von wegen auswärts haben die Grün-Weißen weiche Knie. In Solingen führte das Team von Christian Prokop die feinere und robustere Klinge, gewann gegen den abstiegsgefährdeten Bergischen HC 27:25 (12:11).
Der Leipziger Löwe brüllte eine Spur lauter als der Bergische in seinem proppevollen Gehege. 2578 Besucher wohnten dem Tatzen-Duell bei. „Das war kein leichtes Spiel. Wir mussten ohne Ende gegenhalten“, fasste Lucas Krzikalla den Fight zusammen. In dem bestach in der Anfangsviertelstunde der todesmutige Milos Putera. Der Slowake im Kasten der Leipziger biss so gut wie alles weg, ließ lediglich zwei Dinger rein – in 15 Minuten!
Wäre das Spiel so weitergegangen, hätte die Abwehrschlacht den SC DHfK lediglich acht Treffer gekostet. Aber auch der BHC verteidigte sein Revier bärenstark. Nach fünf Minuten sollte es Nationalspieler Niclas Pieczkowski vergönnt sein, den ersten Treffer für die Leipziger zu markieren. Weitere fünf Minuten später durfte dann Franz Semper den zweiten Strich machen.
Die gefräßige Katze auf der Seite der Gastgeber hörte auf folgenden Namen: Björgvin Gustavsson. „Der hat uns ein paar Bälle weggenommen, das war echt ...“, entfleuchte es Rechtsaußen Krzikalla, der in der 13. Minute erstmals am isländischen Eisklotz vorbei kam. Aber genau in jener Phase schaffte es das Leipziger Rudel, in Front zu spurten. 5:2 nach 15 Minuten. Bis zum Schluss ließen sie den Hausherren keine Chance vorbeizuziehen.
Das ging nur auf, weil das wieder funzte, was Nationaltrainer in spe Christian Prokop zuletzt kritisiert hatte – die Abwehrleistung. Die aggressive Deckung und das permanente Druckmachen provozierte bei den Bergischen Fehler, die die Leipziger gnadenlos ausnutzten. Gut gebrüllt, Löwe.
„Diese Spielweise hat uns viel Kraft gekostet. Wir haben unnötige technische Fehler gemacht“, fasste BHC-Mann Tomas Babak zusammen, wir sind enttäuscht.“ Auch, weil die Leipziger die kleine Punktehatz der Löwen in der Liga so jäh beendeten. Der SC DHfK braucht nun neue Ziele. Alexander Bley

DHfK-Tore: Krzikalla 6, Steinert 6/6, Sommer 5, Pieczkowski 4, Semper 3, Janke 1, Meschke 1. Zuschauer: 2578 Siebenmeter: BHC 3/2, DHfK 7/6. Strafminuten: 8:10, Rot: Preuss (59.).

Foto/Text: LVZ

Marvin Sommer



 

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