Allerdings litt diese Konkurrenz unter der verletzungsbedingten Absage des Riesaer Duos Pavlo Rozenberg/Sascha Klein. Damit hatten die Vizeeuropameister Feck/Hausding 100 Punkte Vorsprung auf ein Nachwuchs-Paar und sicherten sich souverän den Weltcup-Startplatz im Februar in London.
"Beide wirkten sehr konzentriert", sagte der Leipziger Trainer Uwe Fischer: "Sie haben ihr Ziel Olympia vor Augen und lassen sich durch nichts beirren. Egal, ob die Riesaer am Start sind oder nicht." Die fehlende Drucksituation nutzten Feck und Hausding, um das Risiko zu erhöhen und einen neuen Kürsprung in ihre Synchron-Serie einzubauen. Der dreieinhalbfache Delfinsalto, den Feck erst seit Dezember beherrscht, brachte zwar noch keine hohe Punktzahl, könnte aber im Sommer die Konkurrenzfähigkeit des Duos erhöhen. Gestern schafften die beiden Favoriten bei ihrem früheren Wackel-Sprung (Auerbach) Noten von 9 bis 9,5 und mit 92 Zählern eine echte Weltklasse-Punktzahl. Dafür ernteten sie auch das Lob des Bundestrainers Lutz Buschkow.
Bei den Frauen gewannen Uschi Freitag (Aachen) und Katja Dieckow (Halle) vor Tina Punzel und der Einzel-Meisterin Nora Subschinski (Dresden/Berlin). "Mit der Vorstellung, die Freitag und Dieckow gezeigt haben, liegen sie im Weltmaßstab zwischen dem vierten und achten Platz", sagte Buschkow, der nach vier Meisterschaftstagen resümierte: "Die stärkste Einzel-Leistungen bot Turmspringer Martin Wolfram aus Dresden. Ich bin optimistisch, dass wir beim Weltcup die noch fehlenden restlichen sechs Olympia-Quotenplätze holen werden." Vorher testen die DSV-Springer Mitte Februar noch einmal beim Grand Prix in Rostock. fs/dpa
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