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Ganz ohne Nachtschlaf mussten die Rennkanuten Christian Gille und Robert Nuck sowie Trainer Kay Vesely auskommen. Denn noch am frühen Samstagmorgen, 5 Uhr, traf sich das Trio auf dem Flughafen - und ab ging's zum Warmwassertraining nach Sevilla. Nuck genoss die Fete nach überstandener Grippe besonders, hatte er doch eine Woche zuvor die Sächsische Sportgala wegen der tropfenden Nase absagen müssen. Vesely nahm kurz vor dem Abflug noch einen Tag Urlaub, war zum Skifahren mit Kumpels am Fichtelberg. "Solche Traditionen sind wichtig. Obwohl ich viel unterwegs bin, will ich den Kontakt zu den Freunden nicht verlieren", sagte der Erfolgscoach, der von Kajak-Ass Tanja Schuck begleitet wurde - mit freundlicher Genehmigung von Kays Freundin und Tanjas Schwester Marina Schuck.

Gerührt nahm Judoka Annett Böhm von LVZ-Sportchef Winfried Wächter den Goldenen Bleistift als Leipzigs Sportlerin des Jahres 2005 entgegen. Ende Januar musste die Olympiadritte dem Sportball wegen eines wichtigen Trainingslagers fernbleiben. Die Sportstudentin nahm als Dankeschön ihren Trainingspartner Christoph Schubert mit, der sich vor dem Ball noch zigmal auf die Tatami werfen ließ. "Ich war ein paar Tage krank, da musste ich einiges nachholen", sagte Annett Böhm. Nach ihr erwischte es Trainer Norbert Littkopf, der wegen einer Grippe nicht dabei sein konnte und Tochter Cynthia als charmante Vertretung schickte.

Gut unterhalten fühlte sich LVZ-Leserin Simone Bläser und ihr Partner, die ebenso wie Peter Friedrich und Heidi Höhne nebst Begleitung bei unserer Karten-Verlosung die Glückspilze waren. Erst auf freundschaftlichen Druck verriet Simone Bläser ihre sportlichen Ambitionen. Sie sind extrem. Im Vorjahr segelte die Referentin des ärztlichen Direktors im Herzentrum über den Atlantik, aktuell plant die Leipzigerin eine Rad-Tour von München an die Adria.

Nur auf Plakaten eines OSP-Sponsors waren die Olympiateilnehmer Janina-Kristin Götz und Stefan Herbst vertreten. Dass die besten Leipziger Schwimmer neben vielen anderen guten Athleten vom Olympiastützpunkt zu Zaungästen erklärt wurden, verstand kaum jemand, wo man sich auch umhörte. "Wichtig ist doch, dass die Sponsoren an so einem Abend mit den Athleten ins Gespräch kommen", sagte Stadtsportbund-Präsident Uwe Gasch kopfschüttelnd: "Untereinander sehen sich die Sponsoren doch sowieso ständig auf anderen Partys. Bei so einer Gelegenheit suchen sie regelrecht die Nähe zu den Sportlern."

Kanu-Ass Gille hatte Pech: Die männliche Glücksfee der Tombola verließ sich auf Michael Steinbrecher. Der Moderator hatte die Lose-Box aber nicht richtig verriegelt, so dass die Hälfte der Lose beim Drehen heraus fiel und auf der Bühne verteilt wurden ... Nach fünfminütigem Aufsammeln konnte die "Fee" ihres Amtes walten ...

Am Ball waren:

Kerstin Förster und Frank Schober von der LVZ (Artikel)

1400 Gäste aus Sport, Politik und Wirtschaft amüsieren sich beim 13. Mitteldeutschen Olympiaball

Mitteldeutscher Olympiaball 2006

 

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